Was ist ein AISP?

Ein AISP liefert Angaben zu Transaktionen und Kontosalden.

Die Dienstleistung des AISP ermöglicht es dem Kunden, alle seine im EWR geführten Konten auf einen Blick in einem Webportal zu verwalten. Hierfür ruft der AISP mit den Zugangsdaten des Kunden die erforderlichen Kontoumsätze bei seinen Banken ab. Je nach AISP können die Umsätze dann z.B. für Ein- und Ausgabeauswertungen genutzt werden.

Gemäß PSD2 muss/darf ein AISP:

  • In seinem Heimatland registriert sein. Um auch Dienstleistungen in einem anderen EU Land anbieten zu dürfen, benötigt er dazu noch eine gesonderte Erlaubnis (Passporting)
  • Dienstleistungen ausschließlich mit ausdrücklicher Zustimmung des Kunden bereitstellen.
  • Sicherstellen, dass andere Parteien nicht auf die personalisierten Sicherheitsmerkmale des Kunden zugreifen können und dass diese vom AISP über sichere und effiziente Kanäle übertragen werden.
  • Sich selbst gegenüber dem ASPSP (d. h., bei einer Bank) des Kunden bei jeder Sitzung identifizieren und auf sichere Weise mit dem ASPSP und dem Kunden kommunizieren.
  • Nur auf Informationen auf den vom Kunden angefragten Zahlungskonten und den damit verbundenen Zahlungstransaktionen zugreifen.
  • Keine sensitiven Zahlungsdaten abfragen, die mit den Zahlungskonten verbunden sind (z.B. Kreditlimite)
  • Keine Daten für andere Zwecke als für das ausdrücklich vom Kunden gewünschte Erbringen des Kontoinformationsdienstes verwenden, auf diese zugreifen oder diese speichern. Dabei muss der AISP alle gültigen Datenschutzbestimmungen einhalten.

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