Wesentliche Änderungen

Die PSD2 wird sowohl die inter-EWR (Europäischer Wirtschaftsraum)-Zahlungen als auch sogenannte „One Leg Out“-Zahlungen abdecken – bei letzteren hat der Begünstigte oder der Auftraggeber seinen Sitz außerhalb des EWR.

Erweiterter Anwendungsbereich

Die PSD2 wird sowohl die inter-EWR (Europäischer Wirtschaftsraum)-Zahlungen als auch sogenannte „One Leg Out“-Zahlungen abdecken – bei letzteren hat der Begünstigte oder der Auftraggeber seinen Sitz außerhalb des EWR.

Transaktionsgebühren

Auch “NICHT-EUR“ Zahlungen, bei denen der Auftraggeber und der Begünstigte aus einem EWR-Land stammen, werden mit der Entgeltweisung „SHA“ (SHARE) abgewickelt. Das bedeutet, dass die Transaktionsgebühren zwischen dem Zahler und dem Zahlungsempfänger aufgeteilt werden.

Wertstellungsdatum*

Die PSD2 hat Einfluss auf die Wertstellungspraxis der Banken. Für Transaktionen, bei denen die Zahlungen in EWR-Währungen (oder in Nicht-EWR-Währungen mit einigen Einschränkungen) erfolgen, wird das Wertstellungsdatum der Zahlung das Datum sein, an dem die Gelder bei der Bank eingegangen sind.

Regulierung von Drittanbietern im Zahlungsverkehr (TPPs)

TPPs (Third Party Payment Service Providers) sind Zahlungsverkehrsdienstleister, die keine Zahlungsverkehrskonten für Kunden führen. Im Rahmen der PSD2 gibt es zwei Arten von Dienstleistern: Payment Initiation Service Providers (PISPs) [Zahlungsauslösedienste] und Account Information Service Providers (AISPs) [Kontoinformationsdienste]. PISPs initiieren eine Zahlung vom Bankkonto eines Kunden in seinem Namen, und AISPs bieten dem Kunden Kontoaggregationsdienste an. Gemäß PSD2 müssen Banken den TPPs Zugang zu den bei ihnen geführten Zahlungskonten gewähren. Die dafür benötigten technischen Voraussetzungen sind bis Q3/2019 zu schaffen.

Verbesserung der Sicherheit zum Schutz des Kunden sowie verbesserter Verbraucherschutz

Bis auf wenige Ausnahmen schreibt die PSD2 die Nutzung einer starken Kundenauthentifizierung vor, sobald ein Kunde online auf sein Konto zugreift, oder ein Zahlungsinstrument (z.B. Karte) nutzt. Bei einer starken Kundenauthentifizierung muss der Nutzer sich mit zwei aus max. drei Faktoren ausweisen

  • Besitz – z.B. eine App zur Generierung eines Tokens
  • Wissen – z.B. ein Passwort
  • Inhärenz – z.b. Fingerabdruck oder Irisscan

Im Zuge der Verbesserung des Verbraucherschutzes gibt es Beschränkungen für Entgelte und zunehmende Verpflichtungen für Account Servicing Payment Service Providers (ASPSPs) [Dienstleister für die Bereitstellung von Zahlungskonten] bei Verlust oder Diebstahl von Zahlungsinstrumenten.

*Das Wertstellungsdatum (Valutadatum) gibt an, ab welchem Datum das Geld zur Verfügung steht bzw. belastet wird. Auch Zinsabrechnungen werden auf Basis des Valutadatums durchgeführt.

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