Einleitung

Die im Jahr 2007 angenommene und im Jahr 2009 eingeführte Zahlungsdiensterichtlinie PSD1 (Payment Services Directive) zielte darauf ab, einen einheitlichen Markt für Zahlungen in der Europäischen Union zu schaffen. Dies war die Grundlage für den heute bestehenden Euro-Zahlungsverkehrsraum (Single Euro Payments Area, kurz SEPA) . Das Hauptziel bestand darin, grenzübergreifende Zahlungen so einfach, kostengünstig und sicher wie inländische Zahlungen zu machen.

Daneben entstanden im Laufe der letzten Jahre neue, innovative Zahlungsverkehrsdienste – Dienste, die außerhalb des Geltungsbereichs von PSD1 lagen.

Mit der Einführung der Zahlungsdiensterichtlinie II (PSD2) werden diese neuen Dienste und ihre Anbieter nun registriert, lizenziert und reguliert. Außerdem beinhaltet die PSD2 Vorgaben für Banken, die es ihnen verbieten Markteintrittshürden für die neuen Anbieter zu schaffen. Dies soll den Wettbewerb steigern, den Kunden mehr Auswahl bieten und niedrigere Entgelte für Zahlungsverkehrsdienstleistungen fördern.

Es werden noch weitere Anforderungen an die Technik, Sicherheit und Authentifizierung folgen, doch die PSD2 muss bis zum 13. Januar 2018 von den Mitgliedstaaten in nationales Recht umgesetzt werden.

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