Online-Betrug

Besonders im Internet lauern viele Betrüger, die an der Gutgläubigkeit ihrer Mitmenschen viel Geld verdienen wollen. Diese Betrüger senden Nachrichten unter missbräuchlicher Verwendung des HSBC-Logos, um so den Eindruck zu erwecken, als würden Sie mit Mitarbeitern der HSBC-Gruppe kommunizieren. Unter diesem Vorwand sollen die Empfänger Gelder auf betrügerische Konten überweisen.

Woran erkenne ich gefälschte Nachrichten?

Um zu prüfen, ob Sie potenziellen Online-Betrügern zum Opfer fallen, beachten Sie bitte die folgenden Hinweise.

  1. E-Mail Adresse
  2. HSBC Deutschland kontaktiert ausschließlich über E-Mail Adressen, die auf @hsbc.de (oder hsbc.com) enden. In Fällen des Online-Betrugs wird über private E-Mail Adressen (z.B. @gmail.com, @mail.com oder @consultant.com) kommuniziert. Darüber hinaus nutzt die HSBC Gruppe weder WhatsApp, noch Facebook oder andere sozialen Medien zur Kontaktaufnahme.

  3. Bitte um Päckchenversand vor Bezahlung
  4. Insbesondere auf Online-Handelsplattformen erbitten Betrüger den Vorabversand von Ware und die Übermittlung der Sendungsnummer bevor die Ware angeblich bezahlt werden soll. Nach Übermittlung der Sendungsnummer erfolgt keine Bezahlung.

  5. Bitte um Bezahlung vor Kontoeröffnung
  6. HSBC Deutschland fordert vor Kontoeröffnung (für bspw. ein Darlehen) keine Bezahlung. (Online-)Betrüger versuchen Sie mit besonderen Konditionen zu locken, um so an Ihre Gelder zu gelangen.

  7. Sprache
  8. Online-Betrüger kommunizieren meistens in solidem Englisch, welches allerdings viele Rechtschreibfehler aufweist.

Was tun, wenn ich Opfer von Online-Betrug wurde?

In Fällen des Online-Betrugs empfiehlt die "Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes" (https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/scamming/) die folgenden Schritte:

  1. Blockieren
  2. Sofort jeglichen Kontakt abbrechen. Keine Mails, keine Anrufe des Scammers mehr entgegennehmen. Am besten sollte direkt auf eine neue E-Mailadresse und Telefonnummer zurückgegriffen werden. Gefahr besteht auch für Freunde im sozialen Netzwerk und für alle Kontakte im eigenen Mailadressbuch. Oftmals schicken die Täter die E-Mails mit einem Computervirus. Dieser scannt die Daten im Mailadressbuch und ermöglicht die Kontrolle über den Rechner der Opfer zu übernehmen.

  3. Ignorieren
  4. Nicht auf Forderungen des Scammers eingehen. Auf keinen Fall Geld überweisen, Schecks einlösen oder Briefe und Päckchen weiterleiten – und auch nicht aufbewahren. Geleistete Zahlungen, wenn noch möglich, sofort rückgängig machen.

  5. Sichern
  6. Speichern Sie alle Mails und Chat-Texte als Beweis auf einem Speichermedium wie beispielsweise Ihrem bevorzugten Cloud-Dienst, einer externen Festplatte, einem USB-Stick oder einer CD-ROM ab. Heben Sie Überweisungsbelege usw. auf. Wenn Sie es nicht selbst können, dann lassen Sie sich von computererfahrenen Bekannten und Freunden den so genannten E-Mail-Header auslesen. Daran erkennen Sie, woher die Mail geschickt wurde. Selbsthilfeseiten im Internet erklären Ihnen ebenfalls, wie Sie sich vor größerem Schaden schützen können.

  7. Hilfe holen
  8. Gehen Sie zur Polizei. Die Strafverfolgung solcher Täter ist zwar enorm schwierig, weil sie oft aus dem Ausland agieren. Dennoch sollten Sie den Vorfall auf jeden Fall melden.

Was tun, wenn ich Geld durch Betrug auf ein Konto der HSBC-Gruppe überwiesen habe?

Wenn Sie durch einen (Online-)Betrug Geld auf ein Konto innerhalb der HSBC-Gruppe überwiesen haben, informieren Sie uns über folgende E-Mail Adresse:

betrug@hsbc.de

Wir werden Ihre Anfrage prüfen und uns im Fall von Rückfragen mit Ihnen in Verbindung setzen.

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